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 :: Gemeinde :: Geschichte :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::



 Schenkungsurkunde 766


URKUNDE 447 (14. März 766 - Reg. 22)

Schenkung des Ruotbert im gleichen Dorf (llvesheim) unter
König Pippin und Abt Gundeland

"In Christi Namen wende ich, Ruotbert, dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, eine Gabe zu, von der ich wünsche, dass sie ewigen Bestand habe. Ich übergebe und übertrage in pago lobudunensi (im Ladengau), und zwar im Dorf Ulvinisheim (Ilvesheim/Neckar ö. Mannheim) zwei Joch Ackerland vom gegenwärtigen Tage an als ewiges Besitztum.
Wenn aber jemand - ich glaube allerdings, dass dieser Fall durchaus nicht eintreten werde - wenn ich selbst oder einer meiner Erben oder Nacherben oder sonst ein beliebiger Mensch gegen diese von mir gemachte Schenkung anzukämpfen versuchen sollte oder dieselbe brechen oder verfälschen wollte, so wird er zunächst den Zorn des allmächtigen Gottes und des Hl. Nazarius auf sich herabziehen, und außerdem entrichte er als Buße an jenes Kloster und seine hochheilige Schatzkammer ein Pfund Gold und zwei Einheitsgewichte Silber, und was er an Klagepunkten vorbringt, sei nichtig. Gegenwärtige Schenkung aber soll jederzeit fest und unverbrüchlich bestehen.
Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch am 14. März 766, im 14. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Pippin Handzeichen des Schenkgebers Ruotbert. Handzeichen der (Zeugen)

Ruother, Bernoin und
Uodilbert Gerald.

Ich, der Amtsschreiber Wiglar, habe diese Schenkungsurkunde geschrieben und unterschrieben."

 

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   :: 05 September 2010

:: Historie



Die Geschichte Ilvesheims in sechs Abschnitten:

Erste Funde
Gründung und Name
Schenkungsurkunde
10. - 16. Jahrhundert
17. - 19. Jahrhundert
Moderne Zeiten


:: Lorscher Codex




Mehr Infos über den Lorscher Codex, der für Ilvesheim wichtig war, und das Kloster Lorsch, eine Welterbestätte der UNESCO, auf den Seiten des ehemaligen Reichsklosters.
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