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 Erste Funde


Am Anfang waren zwei Joch Ackerland! So beginnt zwar nicht die llvesheimer Schöpfungsgeschichte, doch die rund 5000 Quadratmeter Boden sind der Beweis für llvesheims Existenz im Jahr 766. In diesem Jahr vermachte ein gewisser Ruotbert dem Kloster Lorsch jene zwei Joch Ackerland, welche in einer Urkunde festgehalten wurden. Im Dokument vom 14. März 766 ist die Rede vom Dorf „Ulvinisheim", was gemeinhin als Beweis für llvesheims Existenz zu diesem Zeitpunkt anerkannt wird.

Doch schon einige Zeit vor dieser ersten schriftlichen Erwähnung muss es „Ulvinisheim" gegeben haben. Die ältesten Funde menschlicher Ansiedlungen in llvesheim stammen aus der Bronzezeit (2000-1200 v. Chr.) Sechs Brandgräber, denen verzierte Armringe und Nadeln aus Bronze beigegeben waren, sind der Beweis. Weitere Funde sind auf die Zeit vor Christi Geburt datiert. Innerhalb des Ortes wurde in der Neuen Schulstraße ein Alemannengrab aus dem 4. Jahrhundert freigelegt.


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