Bekanntgabe des Eigenbetriebes Wasserversorgung der Gemeinde Ilvesheim über die Gesamthärte des gelieferten Trinkwassers
Bekanntgabe des Eigenbetriebes Wasserversorgung der Gemeinde Ilvesheim über die Gesamthärte des gelieferten Trinkwassers
Der Eigenbetrieb Wasserversorgung der Gemeinde Ilvesheim versorgt das Gemeindegebiet mit Wasser, das von der MVV AG, Mannheim bezogen wird.
Gemäß den Vorgaben des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes die Wasserversorgungsunternehmen mindestens einmal jährlich die Gesamthärte des gelieferten Trinkwassers bekanntzugeben.
Die Gesamthärte des Trinkwassers in der Gemeinde Ilvesheim lag 2025 bei 3,6 mmol/l (± 0,1 mmol/l) bzw. 20,0 °dH (± 0,6 °dH). Die Waschmitteldosierung ist daher gemäß der Empfehlung für den Härtebereich „hart“ vorzunehmen.
Das Trinkwasser kommt ungechlort zur Verteilung.
Weitere Informationen zum gelieferten Trinkwasser finden Sie auf der Homepage unseres Wasserlieferanten www.mvv.de unter der Rubrik „Wasser/Wasserqualität“.
Eigenbetrieb Wasserversorgung der Gemeinde Ilvesheim, 20.01.2026
Die Verwaltung informiert
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am vergangenen Samstag dem 9. November 2024 jährte sich zum 86. Mal die Pogromnacht von 1938. Bundesweit wurde an diesem Tag an die Opfer der nationalsozialistischen Pogrome und an die systematische Ermordung der europäischen Juden erinnert.
In Ilvesheim erfolgte der Befehl zur Zerstörung der Ilvesheimer Synagoge am frühen Morgen des 10. November 1938. Ursprünglich sollte die Synagoge niedergebrannt werden, was aber aufgrund der baulichen Verflechtung mit den Nachbarhäusern unterlassen wurde. Stattdessen wurde das Gotteshaus umfassend demoliert und in die Wohnung von Regine Hochstädter eingedrungen und geplündert. Damals wurde das gesamte Schriftgut vernichtet, das über die fast 240-jährige Geschichte der Ilvesheimer Juden Zeugnis gab.
Im Nachgang der Zerstörung der Synagoge wurde in die jüdischen Häuser eingedrungen und geplündert. Hieran beteiligten sich zahlreiche Zivilisten aus Ilvesheim. Mindestens drei jüdische Männer wurden in das KZ Dachau verschleppt, von wo sie erst nach Wochen wieder zurückkamen. Neben den Plünderungen und Zerstörungen entlang der Hauptstraße sollte es schließlich noch einen weiteren Pogromschauplatz geben: den Judenfriedhof, der damals noch sehr abgelegen in Richtung Feudenheim lag. Dieser wurde ebenfalls geschändet, zahlreiche Grabsteine zerstört. Auch hier waren Ilvesheimer SA-Leute beteiligt, die schließlich nach Feudenheim weiterzogen, wo sie sie sich noch an der Zerstörung der dortigen Synagoge in der Neckarstraße beteiligten.
Die Erinnerung verpflichtet uns zur Verantwortung Antisemitismus entschieden entgegenzutreten. Antisemitismus darf in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr haben! Jede Form von Hass gegen jüdische Menschen stellt nicht nur eine Bedrohung für Einzelpersonen dar, sondern auch für unsere demokratischen Grundwerte. Gemeinsam müssen wir in unserem täglichen Handeln zeigen, dass Solidarität und Menschlichkeit stärker sind als Hass und Hetze.
Ihr
Thorsten Walther
Bürgermeister







