Die Verwaltung informiert 46/2025
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in der vergangenen Woche war es so weit – der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt des zukünftigen Kombibads erfolgte in einer öffentlichen Veranstaltung. Der Weg bis hierher war nicht immer einfach und von einigen Rückschlägen geprägt. Seinen Ursprung hat das Projekt Kombibad bereits in den Zukunftswerkstätten, die 2008/09 stattfanden und im Jahr 2014 fortgeschrieben wurden. Damit ist das Kombibad auch immer ein Projekt aus der Mitte der Bürgerschaft. Spätestens mit dem Grundsatzbeschluss im Jahr 2015 sowie dem folgenden Bürgerentscheid war das Bauvorhaben zu einem zentralen Thema der Ilvesheimer Kommunalpolitik geworden. Viele Jahre lang hat das Bad die Ilvesheimer Kommunalpolitik und große Teile unserer Bürgerschaft geteilt. In Befürworter und Gegner des Bauvorhabens. Die Auseinandersetzung war scharf, teilweise als Beobachter nur schwer zu ertragen. Dass eine Grundsatzentscheidung mit einer solchen (finanziellen) Tragweite nicht einstimmig beschlossen wird, ist keine Überraschung und nicht zu beanstanden. Wichtig ist, dass jetzt mit Baustart, wir alle Kraft bündeln, um im Sinne unserer Gemeinde erfolgreich zu sein. Die letzten einstimmigen Beschlüsse zum Kiosk und auch Kassen – und Schließsystem machen mir Hoffnung, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Persönlich würde ich mir wünschen, dass wir die Gräben der Vergangenheit bezogen auf das Bauvorhaben nun schließen können und das Bad, spätestens mit dem Betrieb im Jahr 2028, als einen Ort wahrnehmen, der Bürgerinnen und Bürger zusammenbringt und als Ganzes verbindet.

Mein Dank gilt allen, die trotz großer Widerstände nie aufgegeben haben, an das Projekt Kombibad zu glauben. Die mit großem Engagement und Weitblick an diesem Projekt mitgewirkt haben – dem Gemeinderat, den Planungsbüros, den beteiligten Firmen und nicht zuletzt Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, für Ihre Geduld und Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt meinem Team im Rathaus. Wir alle, ich als Bürgermeister, aber auch alle Mitarbeitende im Bauamt spüren die besondere Verantwortung, die mit Bau ein solchen Projekts einhergehen. Es wäre einfach gewesen, mit Blick auf die angespannte Finanzlage der Kommunen im Allgemeinen und der Personalsituation in unserem Bauamt im Speziellen eine weitere Verschiebung des Projekts zu beschließen. Aber wir haben uns entschieden, das Vorhaben anzupacken und umzusetzen. Wir wollen eine Verwaltung sein, die mit Zuversicht und Mut den Blick nach vorne richtet, dabei die Herausforderungen nicht verkennt, aber Chancen auch wahrnimmt. Ich wünsche allen am Bau Beteiligten gutes Gelingen, unfallfreies Arbeiten und uns allen viel Vorfreude auf das, was hier entsteht.
Auf dem Friedhof-Mitte findet in diesen Tagen eineseit Frühjahr geplante Begrünungsmaßnahme statt. Die Vorarbeiten haben an der östlichen Mauer begonnen, siehe Bild. Der Verein für Vogelschutz- und Naturschutz wird dank dem ehrenamtlichen Einsatz seiner Mitglieder die ausgewählten Stellen mit heimischen Hecken und Büschen aufwerten. Der Gestaltungsschwerpunkt liegt im Bereich der freien Grabfelder entlang der Sandsteinmauer, die künftig nicht mehr belegt werden und derzeit weitestgehend ungestaltet sind. Teilweise sind diese Bereiche begrünt worden, an anderen Stellen wurden sie mit Splitt aufgefüllt. Um diese Bereiche aufzuwerten, wurden Gestaltungsvorschläge ausgearbeitet, die der Verein mit sachkundiger Unterstützung ausgearbeitet hat. An diesem Samstag beginnen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit der Arbeit vor Ort. Für dieses Engagement möchte ich mich schon heute bedanken.

Ihr
Thorsten Walther
Bürgermeister






